l a n d o l t

 

 

LANDOLT
4 Schlagzeug

DANILO DJUROVIC - PETER FISCHER -
GILBERT PAEFFGEN - PETER ZWAHLEN

Photos

MP3 audio samples: Staub | Duik | TurTur

 

PRESSETEXT

Im Konzept von LANDOLT hat es Platz sowohl für sehr streng
komponierte Teile wie auch für improvisatorisch- solistische
Einschübe. Wichtig dabei ist das Entstehenlassen von Momenten
der Dichte neben Momenten der Leere, sowie – in Anlehnung
an das griechische Wort „rhytmos“ – welches übersetzt „Ordnung,
Unterteilung“ bedeutet – die Unterteilung von Zeit bis hin zum
hörbaren Stillstehen von Zeit in ihren mannigfaltigen Facetten.

 

 

 

KONZEPT

Improvisierte Musik bedeutet immer auch-mit verschiedener Gewichtung-Verfeinerung eines allfälligen musikalischen Konzeptes.
Konzerte sind dabei Katalysator von verschiedenen musikalisch-interaktiven Prozessen.
Wobei zu Anfang noch nicht klar ist:Sind die Kompositionen schlüssig?Sind sie zwingend,in sich schlüssig?
Und besonders diese Fragen haben uns sehr beschaeftigt:
"Wieviel an Improvisation vertragen die Kompositionen?Wo braucht es Oeffnung und wo auch evtl. "Sprengung" kompositorischer und allzu einengender Fesseln?"
Der Austausch zwischen Publikum und Musiker, das Feedback des Publikums sowie ganz besonders die selbst gemachten Erfahrungen mit den Kompositionen dienen dabei oftmals auch als Korrektiv und als willkommene Impulsgeber.
Landolt-als working band in process-hat nun in kurzer Zeit um die 15 öffentliche Aufführungen gegeben.

Diese ansehnliche Anzahl Konzerte und die daraus resultierende Erfahrung mit der Umsetzung des kompositorischen Materials hat jedem der 4 Musiker von Landolt viel Klarheit betreffend der Umsetzung des kompositorischen Materials gebracht.

Trotz aehnlicher oder gleich gelagerter Percussions-Projekte,die es in den letzten 20 Jahre gegeben hat,zaehlt ein derartiges wie das von Landolt immer noch zu den eher "randstaendigen".
Die Kunstform "Percussionsmusik" ist immer noch ein Genre,welches abenteuerlich ist und in welchem Begriffe wie Improvisation und Komposition - und deren Verhaeltnis zueinander-,nicht einfach per se von vorn herein ausdefiniert sind.Da bleibt - sieht man von der "Neuen Musik" ab-immer viel Spielraum.

DIE KOMPOSITIONEN

Die Kompositionen sind von allen 4 Mitgliedern von Landolt.
Ein jeder bringt Stücke.
Die Erarbeitung wird vom Komponisten instruiert.Es fliessen aber kollektive Entscheidungen bei der Umsetzung ein.
Die Kompositionen sind sehr unterschiedlich.
Von "sehr streng" - alles ist ausnotiert und tutti spielt vom Blatt-bis hin zu Teilen,die,obwohl sie luftig und leicht klingen,streng und rigide gespielt werden müssen.

DIE IMPROVISATION

Wie schon oben beschrieben,war es Teil der Probenarbeit und besonders der Konzerte,betreffend des Anteils an Improvisation und auch individueller Freiheit innerhalb oder auch ausserhalb bestimmter Raehmen und Vorgaben Klarheit zu bekommen.
Das "Solo" als Ausdruck von Improvisation über musikalische Abläufe und Formen - wie wir es von dem,was man/frau als "Jazz" bezeichnet,kennen - hat zwar auch seinen Platz in unseren Kompositionen.
Wichtiger aber sind uns die kollektive Gestaltung von rhythmisch-arhythmischen Soundskulpturen sowie die metrische Ausgestaltung von Rhythmen in ihren mannigfaltigen Facetten -von dichtem rhythmischen Interplay bis hin zum fast hörbaren Stillstehen von Zeit.(Nachzulesen auch unter Landolt / Eigenbeschrieb))
Dies beinhaltet eine sehr intensive Auseinandersetzung jedes Einzelnen von uns mit dem musikalischen Material,auf dass dann jeder auch über genügend Paletten und Möglichkeiten verfügt,frei mit dem Material umzugehen und auch immer wieder Impulse zu geben, welche einer Komposition eine andere klangliche oder rhythmische Richtung geben.

 

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