PAEFFGEN

HACKBRETTPLUS

GILBERT PAEFFGEN TRIO

GILBERT PAEFFGEN

THE TREYA QUARTET

GILBERT PAEFFGEN / JOE MC HUGH

DEL FERRO / OVERWATER / PAEFFGEN

 

PAEFFGEN

DER BUND
24.1.2006

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NEUE LUERZNER ZEITUNG
16.8.2005

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HACKBRETTPLUS

DER WESTALLGÄUER www.derwestallgaeuer.de/news.php?id=3297
24.01.2007

Jazz vom Engelsinstrument „Hackbrettplus“ mit Gilbert Paeffgen im Kura Kura

Hackbrett, Kontrabass und Gitarre – wer vermutet da schon Jazzklänge und Rockballaden? Mit „Hackbrettplus“ und dem Schweizer Gilbert Paeffgen gelang dem KiK-Team ein richtiger Knaller. Und auch die Besucher ließen sich vom eigenwilligen Musikstil nicht abschrecken und bescherten der Kleinkunstgruppe um Dieter Peinecke ein volles Haus.

„Eine Reise mit Paeffgen führt zu Klangerlebnissen, die überraschen“, so stand es in der Vorschau. Das tat sie, ohne Zweifel. Sie gab Einblicke in verschiedene Genres akustischer Welten. Mit dem Bassisten Lorenz Beyeler und dem Gitarristen Nick Perin vermischt Paeffgen Jazz, keltische Musik und Folklore geschickt mit „Schweizer Volksmusik“ und internationalem Rock.
Zwischenapplaus
„Hackbrett plus“ nennt sich das Trio. Spannend an Paeffgens Arbeit ist, dass er ein uraltes Instrument einer jungen Generation wieder nahe bringt. Mit dem Engelsinstrument erzeugt er Klänge, die unter die Haut gehen. Zwischenapplaus erhielten die Musiker für ideenreiche Kurzimprovisationen, etwa beim Rockklassiker „Stand by me“.
Unglaubliche Geschwindigkeit
Mit Lorenz Beyeler am Bass erlebten die Kura-Kura-Besucher ein Ausnahmetalent der Schweizer Jazzszene. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit fegten seine Finger über die Basssaiten. Bei allem Wohlklang gab es noch Raum für Zwischentöne und Schräges. Gleiches gilt für den Gitarristen Nick Perrin, der gerade bei rockigen Klängen aus seinem Instrument das Letzte herausholte.
Zweifelsohne stand Paeffgen mit seinem „handlichen Bauernklavier“ im Mittelpunkt, das bei ihm ganz frei ist von der Schunkelseligkeit der Volksmusik. Denn Paeffgen ist ein gelernter Schlagzeuger, der dem Hackbrett temperamentvoll seine ganz besondere Note gibt. Erst nach einigen Zugaben durfte das Trio die KiK-Bühne verlassen.

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GILBERT PAEFFGEN TRIO

OLESNICKA-POLAND
Juli 2006


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JAZZPODIUM
August 2005


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FACTS
10.03.2005


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EMSDETTENER VOLKSZEITUNG
28.02.2005


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NEUE LUZERNER ZEITUNG
23.05.2004


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«DER BUND» KULTUR www.ebund.ch
2.8.2004

Das Trio des Schlagzeugers und Hackbrettspielers Gilbert Paeffgen mit Pfammatter und dem E-Bassisten Urban Lienert, das seine neue CD (siehe «Bund» vom Mittwoch, 28. Juli) präsentierte, pflegt einen groovebetonten, urbanen Jazz, der sich Dancefloor-Beats gegenüber nicht verschliesst, sondern diese gleichsam osmotisch in sich aufnimmt. Das Ergebnis wirkt melodisch, aber auch rhythmisch entschlackt und gewinnt dadurch an Dringlichkeit. Motor des Ganzen ist Paeffgens fein ziseliertes Schlagzeugspiel, das durch die Konzentration auf den Puls und den reduktionistisch zu nennenden Verzicht auf zerstreuendes Beiwerk auf konsequente Art «verwesentlicht» ist. Dass der Leader auch ein Flair für betörende Klangeffekte hat, zeigen seine Ausflüge ans Hackbrett. (gmn)

 

«DER BUND» KULTUR www.ebund.ch
28.7.2004

Das Gilbert Paeffgen Trio stellt im BeJazzSommer sein neues Album vor

Diese Musik kennt nicht nur die lächelnden Aspekte des Lebens, sondern auch die Melancholie. Sie blendet uns nicht mit spektakulären Effekten, sondern zieht uns in ihren Bann, weil sie sich Zeit lässt bei der Entwicklung von Ideen und Stimmungen. Selbst dort, wo das Trio des Schlagzeugers Gilbert Paeffgen mit fraktalen Dancefloor-Beats jongliert, kommt keine übertriebene Hektik auf.

Nachdem er in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre intensiv mit den Holländern Mike Del Ferro (Piano) und Tony Overwater (Bass) zusammengearbeitet hatte, fand Paeffgen in dem in Luzern domizilierten Pianisten Hans-Peter Pfammatter einen kongenialen Partner. Der mit viel Übersicht agierende Pfammatter prägt das Klangbild des Trios nicht nur als poetischer Improvisator, sondern auch als Komponist mit einem Faible für überraschende Strukturen und klischeefreie Melodien. Übernahm auf dem vor drei Jahren erschienen Debüt «Pedestrian Tales» Patrice Moret den Bass-Part, so wechseln sich auf dem Zweitling «Sketches from Europe» (Edition Musikat) der schnörkellose Kontrabassist Nicolas Thys und der geschmeidige Elektrobassist Urban Lienert ab (beim Konzert in Bern wird Letzterer dabei sein).

Bezüge zur Tradition

Ursprünglich wollte Paeffgen das neue Album «Old Europe» nennen: in Anspielung an die berühmt-berüchtigte Verbalattacke des US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, mit der dieser diejenigen europäischen Staaten abkanzelte, die der amerikanischen Irak-Politik mit Ablehnung begegneten. Paeffgen sieht sich allerdings nicht als Agitpop-Künstler. Die skeptische Distanz zum «American Way of Life» (und zum «courant normal» des Piano-Trio-Jazz) wird in der Musik seiner Gruppe nicht mit plakativen Mitteln markiert, sondern mit subtilen Bezügen zur europäischen Musiktradition. Dazu gehören auch folkloristische Elemente. Gelegentlich wechselt Paeffgen gar vom Schlagzeug zum Hackbrett: Die eng verzahnten, repetitiv-meditativen Sound-Texturen, die er dann im Dialog mit Pfammatter schafft, zählen zu den schönsten Momenten auf «Sketches from Europe». (tom)

 

BERNER ZEITUNG BZ www.espace.ch
29.7.2004

Ein Hauch des Windes im Sommer

Das Leichte und das Leere liegen in der Musik nah beieinander. Zwischen ihnen verläuft eine feine Grenze: Hier musikalische Sparsamkeit, da Ideenlosigkeit. Die Grenze trennt Spannung von Langeweile, das Lebendige vom Toten. Klare Gegensätze, würde man denken. Doch manchmal dauert es, bis man weiss, auf welcher Seite man gelandet ist.
Die neue CD des Gilbert Paeffgen Trios fängt sehr nebenbei an. Die Phrasen des Klaviers haben die Beiläufigkeit eines sommerlichen Windhauches. Höre ich da einen Bass? Oder nur das Wiegen meiner Seele? Und dann schlägt da einer - nicht den Takt, sondern das Knarren der Zeit. Die Linien und Laute schmiegen sich locker aneinander.
So locker, dass man leicht das Staunen über ein meisterhaftes Stück Musik in der alten Tradition des interaktiven Jazz vergisst. Unverwechselbar wird das Trio dort, wo seine Improvisationen eine zwanglose Mélange mit liedhaften Kurzmelodien und Minimal-Patterns eingehen. Was alles in allem eine Grundstimmung magischer Gedämpftheit ergibt, die sich auch unter den sphärischen Klängen des sonst eher expressiven Appenzeller Hackbretts nicht auflöst.
Diese Musik heischt nicht um Aufmerksamkeit, sie entführt das Bewusstsein. Was, nebenbei gesagt, den Vorteil hat, dass man nicht bemerkt, wenn sie sich einmal auf die andere Seite der Grenze verirrt - in die Leere. (Urs Bruderer)

LA VANGUARDIA / BARCELONA
22 Januar 2004


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KONZERT IM SAUSCHDALL


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GILBERT PAEFFGEN

SAITENPROFIL www.saitenprofil.de

6.2.2007

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14.3.2007

Gilbert Paeffgen - Joran
Mit Joran bezeichnet man einen aus Westen bis Nordwesten wehenden kalten Bergwind am Südosthang des Juragebirges (Schweiz). Dieser Wind tritt im Winter vor allem im Zusammenhang mit Kaltfronten auf, die den Gebirgszug überqueren. Im Sommer wird er nicht selten von lokalen Gewitterherden hervorgerufen, deren kalte Downdrafts beschleunigt die Hänge hinabgleiten. Quelle: http://www.top-wetter.de/lexikon/j/joran.htm
Gilbert Paeffgen hat den Titel seiner CD "Joran" vortrefflich ausgesucht. Das traditionelle Appenzeller Hackbrettspiel trifft auf Einflüsse aus Westen und Norden, auf moderne Einflüsse der Jazz- und Weltmusik. Und die "Downdrafts", die dabei entstehen, lassen den Zuhörer in eine tolle Welt der Hackbrettmusik eintauchen.
Dabei sind neben zahlreichen Soloimprovisationen auch drei Ensemblestücke auf der CD veröffentlicht: "Eine kleine Entscheidung" und "Golden Wings" sind tolle Kompositionen mit Gesang und Drum&Bass-Loops und "Rondelle" ist eine Aufnahme mit dem Jazz-Ensemble von Gilbert Paeffgen. Dadurch ist für Abwechslung gesorgt, wobei die Solo-Titel selbst keine Langeweile aufkommen lassen. Dafür ist das Hackbrettspiel des gelernten Schlagzeugers einfach zu spannend. Zwar bestehen die Stücke oft nur aus wiederkehrenden Patterns, doch die sind oft harmonisch und rhythmisch so raffiniert, dass sie einen fesseln. Erwähnt sei hier nur Titel 7 "Taiphoon", ein sehr rhythmisches Stück und Titel 8 "Cloches" ein sehr sphärisches Stück.
Auch als eingefleischter Fan des Salzburger Hackbretts und dessen Klangs, bin ich von dieser CD schwer beeindruckt, zeigt sie mir doch ein ganz neues Klangspektrum des schweizerischen Pendants auf. Wieder ein Muss für jede gut sortierte Hackbrettmusik-CD-Sammlung. Volksmusikfreunde sollten aber die Vorsicht walten lassen, doch zum "Experimentieren" mit Neuem, wäre "Joran" sicher geeignet.
   

BERNER ZEITUNG - Espace Mittelland  www.espace.ch/artikel_110539.html
4.7.2005

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Zurück in eine schöne Zukunft
Der Berner Schlagzeuger Gilbert Paeffgen gewinnt mit dem Hackbrett an Individualität – das zeigt «Joran», seine neue CD.
Es ist nicht ganz einfach, den in Deutschland geborenen und mit 21 Jahren in die Schweiz übersiedelten Gilbert Paeffgen zu rubrizieren. Vom Krautrock bis zu Kollaborationen mit der Opernsängerin Barbara Hendricks reicht sein Spektrum. Neben dem Trommeln arrangiert, komponiert, lehrt und produziert der Mann, dessen Ziel es ist, sein mehr und mehr ausdifferenziertes Schlagzeugspiel in diverse musikalische Prozesse zu integrieren.

Orthodoxes Format
Im Zentrum von Paeffgens Arbeit steht ein ansehnlicher Werkblock, den er seit einem Dezennium mit zwei wechselnden Pianotrios eingespielt hat. Das Pianotrio ist eines der orthodoxesten Formate des Jazz. Es lebt vom akustischen Fluss der Interaktionen dreier Beteiligter und ist neuerdings erfolgreich herausgetreten aus der Cocktailuntermalungsecke. Esbjörn Svensson, Tord Gustavsen, Brad Mehldau und Keith Jarrett füllen in der Besetzung des magischen Dreiecks die grossen Säle dieser Welt.

Paeffgen spielt in einer anderen Liga, aber das macht er unaufdringlich gut. Der Gefahr des Austauschbaren ist er so nicht immer entgangen. Ganz vorsichtig integriert er Elemente der Popkultur, wobei er Spektakuläres vermeidet zu Gunsten ruhiger Gediegenheit. Sehr viel hat das mit impressionistisch Leichtem zu tun, wenig mit dem üblichen Umdeuten des grossen amerikanischen Liederbuchs.
Hier wird auf Eigenem beharrt und auf kleinen Partikeln insistiert. Das kann sympathisch zurückhaltend sein, bisweilen auch überdehnt. Um Letzteres zu vermeiden, hat Paeffgen zunehmend das Hackbrett einbezogen, und stets, wenn er das tat, hat seine Musik an Individualität gewonnen. Auf seiner neuen CD widmet er sich dem Instrument ganz. Kein Schlagzeug, nirgends.

Handliches Bauernklavier
Auch wenn auf der kuriosen Internetseite www.hackbrett.de gejammert wird («In unserer heutigen Zeit hat das Hackbrett einen schweren Stand»), so ist das handliche Bauernklavier doch ganz und gar nicht verschwunden aus den Besetzungs- listen im Grenzbereich von Jazz und World. Im Gegenteil: Es ist omnipräsent auf dem weiten Feld der imaginären Folklore, frei von den Diskreditierungen, die das Fernsehen in windschnittig gleichgeschalteter Schunkelseligkeit provoziert.

Geklöppelte Sounds
Gilbert Paeffgens neue Platte kommt also nicht aus dem Nichts. Etwas Besonderes ist sie schon, wegen ihres solistischen Spiels in einer mutigen Rückrufaktion etwa. Oder wegen ihres Konzeptes der Reduktion. Also sollte man das erste Stück schnell hinter sich bringen–es klingt, als würde sich da einer selbst nicht trauen und in schicke Flughafenlobbysounds flüchten. Was folgt, ist besser, weil konsequenter. Das segelt geklöppelt von irgendwoher nach irgendwohin, ist fernöstlich angehaucht und keltert aus dem Keltischen. Das schillert in Verfremdung und schwenkt ein in eine lange Tradition: Historische Gerichtsprotokolle belegen, dass man am 24. April 1631 in Bern verbotenerweise zum Hackbrett getanzt hat. Bei Gilbert Paeffgen könnte man es wieder – auf ganz eigene Art.

 

 

JOURNALISMUS - nachrichten von heute http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/651727
26.4.2005

Windiges Hackbrett

Eine Reise mit Gilbert Paeffgen führt zu Klang-Erlebnissen die überraschen. Seit Jahren schon mischt der deutschstämmige und in Bern lebende Schlagzeuger und Hackbrettspieler Gilbert Paeffgen in den oberen Rängen der Schweizer Jazz-Szene mit und was dabei entsteht heisst mitunter „Neue Volksmusik“.

Das international bekannte Trio, welches sich vor allem auch mit der viel beachteten CD „Sketches From Europe“ hervortat, gibt Einblicke in verschiedene Genres akustischer Welten. Mit dem Bassisten Urban Lienert vermischt Paeffgen Jazz, keltische Musik und Sequenzen aus Bass- 'n'- Drum turnarounds dezent mit impulsivem Schlagzeug, Jungle und Ambient Sounds, und darüber biegen und winden sich die Melodielinien des Klaviers zu einem geschmackssicheren und unverwechselbaren Trio Sound.

Paeffgen Trio eben. Ohne Zweifel, Paeffgen ist eine kreative innovative Musikerpersönlichkeit, der heute zu den Exportartikeln der Schweizer Jazz Szene gehört. Spannend an seinem Trio und seiner Arbeit ist, dass er ein uraltes Instrument einer jungen Generation wieder nahe bringt. Mit dem Engelsinstrument, dem Hackbrett, lässt er Klänge erklingen, die sich vorzüglich in sein musikalisches arbeiten mit dem Trio einfügen. Nun hat er mit dem ursprünglich aus dem persisch – indischen Raum stammende Hackbrett eine weitere CD produziert. Joran.

Joran ist gewöhnungsbedürftig. Der Klang des Instruments ist windig, ist sicher vielen noch unbekannt und wird vielfach skeptisch belächelt, allen voran es stark mit der Appenzeller Länder Musik assoziiert wird. Jene Musik übrigens ist auch nicht zu unterschätzen und hat durchaus seinen Reiz. Gilbert Paeffgen indes, spielt auf Joran keinen Appenzeller schottisch, er zeigt die geschlagenen Engel in einem neuen Kleid. Treibend, groovig, tanzbar.

Aber nicht nur: Er zeigt sein Instrument auch von einer verklärten und subtileren Seite. Und so ist Joran zum verweilen, zum hören, zum träumen. Die neue CD ist nicht vergleichbar mit seinem Trio Sound, er spielt nicht den Jazz. Viel Raum lassend und viel klingend, das Hackbrett ist keine einfache Geliebte, zeigt sich Paeffgen von einer anderen, spannenden Seite, zum Teil durch Gesang und Bass ergänzt. Paeffgen und andere Musiker am Hackbrett tragen im Moment eine Menge zur Wiederbelebung und Bereicherung unseres Kulturgutes bei, wurden die Trapez Engel aus dem frühen Persien doch beinahe vergessen und feiern heute Renaissance.

Geschlagene Engel in einem neuen Kleid. Treibend, groovig, tanzbar.

 

WEIHNACHTSKONZERT MÜNSTER BERN 2004
15.12.2004

Press
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L `IMPARTIAL
Dominique Bosshard 19.11.1997

„ .....La prestation offerte par Gilbert Paeffgen et ses acolytes a dévoilé une nouvelle dimension du jazz actuell,une musique incroyable moderne aux struct-ures complexes permettant aux musiciens de s `exprimer pleinement et librement. ,,,,il crée,compose et,percussioniste fou,progresse avec une facilité démentielle à travers les structures rythmiques époutouflantes de ses compositions....“

 


LE SOIR BRUXELLES
André Joassin 21.7.1996
„Sans pour autant renier ses origines rythmiques,la batterie devient alors un outil melodique étonnant. Musique pour le moins personelle et précieuse que celle de Gilbert Paeffgen,indifférente à l`air du temps et aux modes,dénuée donc de toute démagogie malgré ses aspects ludique, elle est exécutée avec une telle sensibi-lité que chaque auditeur garde l `impression qu `elle le fut pour lui seul.
En un mot : magnifique.“

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THE TREYA QUARTET

KONZERT IM DEUTSCHLAND RADIO - SENDER BERLIN
Bettina Walch 22.10.1998

„Wir wechseln nun völlig die Musikfarbe und begeben uns im Kontrast zur ver-klungenen Musik des 17. Jahrhunderts ins zeitgenössische Cross Over.
Seit langem besteht zwischen dem Jazz und der sogenannten E-Musik eine heim-liche Liebe.In dieser Hinsicht machen derzeit Jazzer wie Michael Riessler, Uri Caine oder das Schweizer Treya Quartet auf sich aufmerksam,die sich in sehr indivi-dueller Weise mit dem musikalischen Material der komponierten E- Musik ausein-andersetzen.
Die aktuelle Neuerscheinung auf diesem musikalischen Terrain stammt jüngst von diesem Monat und soll hier bis zum Beginn unserer nächsten Sendung um 22.00 Uhr vorgestellt werden:Das Treya Quartet mit seiner Sicht auf Lieder von Gabriel Fauré. Der Zugriff ist hier durchaus mit französischem Charme gewählt :
Das Treya Quartet greift den Gestus impressionistischer Harmonien,liedhafter Melodieführung,klarer Akkordentwicklung auf und überträgt diese Charakteristika des Faurè`schen Stil auf das Jazz-Milieu. So werden aus den Liedern Gabriel Faurès träumerische Balladen.Stärker noch als Faurè hat dessen Schüler Maurice Ravel die Jazz-Harmonik beeinflusst-man denke nur an das Bekenntnis von Miles Davis über das,was er alles Ravel verdankt.Das Treya Quartet ist nun der Mein-ung,dass allerdings die musikalische Grundlage für Ravel schon bei Gabriel Faurè begründet liegt.Nach seiner Meinung ist Faurè der Vater und Gedankengeber für die Entwicklung einer speziell französisch geprägten Akkordik,die von Satie über Ravel und Debussy bis hin zu Messiaen führt.
Und so man sich auf die Liedgestaltung Gabriel Faurès überhaupt einlassen kann, wird man sich auch in der zumeist melodiösen und sensiblen Jazz-Version durch-aus heimisch fühlen.
Eine Einspielung,die in ihrem Verzicht auf erruptive Virtuosität, in ihrer freund-lichen Melancholie eine Scheibe für besinnliche Momente ist und wer liebt nicht gerade diese Augenblicke der Musse?“

 

WELTWOCHE SCHWEIZ
Peter Ruedi 1999
„A la recherche du pére perdu"

Klassik zu „verjazzen“ war einmal eine erfolgreiche und schreckliche Mode.
Mit Grauen denken wir an die Versuche des armen,verstorbenen Jaques Loussier zurück,Johann Sebastian Bach auf Barmusik runterzutransportieren (besser : zu entsorgen,im Wortsinn). „Play Bach“ hiess die Formel,und „verjazzen“ klang ja schon damals wie „verhunzen“.Eugen Cicero unternahm aehnliches mit Chopin, was als Sakrileg insofern leichter wiegt,als der Pole ja tatsächlich,wenn auch auf höchstem Niveau,ein Salonmusiker war.
Den Untergang des Abendlands bedeutete das alles ohnehin nicht.Die Originale blieben ja unangetastet präsent und Denkmalpflege wird in der sogenannten E-Musik ohnehin eher zuviel als zuwenig betrieben.
Im Ernst:Selbstverständlich haben sich Jazzmusiker seit je auch mit komponierter europäischer Musik befasst.Der Weg vom Salon zum Saloon war schon kurz,als der Jazz in der Wiege lag.
Ragtime und die daraus entstandene improvisierte Pianomusik ist ohne vergessene Genies wie die viktorianischen Entertainer Gilbert&Sullivan oder die Märsche von Sousa so schwer vorstellbar wie Bill Evans ohne den Impressionismus von Deb-ussy, Ravel,Satie.Deren Harmonik hat den halben modernen Jazz genährt.
Womit wir beim Thema wären:bei einer CD,die ganz der Musik von Gabriel Faure gewidmet ist.Gabriel who?,wird sich der Jazzfan fragen und damit schon eine Leg-itimation dieses Unternehmens liefern.Das Quartett nennt sich The Treya Quartet und besteht aus dem italienischen Trompeter Paolo Fresu,dem holländischen Bassisten Tony Overwater,dem in der Schweiz lebenden deutschen Schlagzeuger Gilbert Paeffgen und dem australischen Pianisten Peter Waters (auch der lebt in Zürich und ist als einziger der vier hauptsächlich in der sogenannten Klassik unterwegs).
Faurè,geboren 1845,gestorben 1924 (geschlagen von Taubheit,wie Beethov-en),war einer der Väter der ranzösischen Moderne : der Lehrer des Elsaessers Charles Köchlin,von Nadja Boulanger und Maurice Ravel.Er schrieb alle denkbare Musik (sakrale und weltliche,Orchesterwerke,Kammermusik und vor allem wunderbare Lieder).
Dem Vater der Impressionisten die Ehre zu erweisen ist so folgerichtig,dass wir uns fragen,weshalb es nicht längst jemandem eingefallen ist.
Die Treya 4 „verjazzen“ Fauré nicht,sie spielen seine Musik,nur eben wie Jazz-balladen. Fresu klingt auf seiner harmon-gedämpften Trompete wie der aufer-standene Miles,Overwater spielt einen hinreissenden Bass und Paeffgen ein sich vor Zurückhaltung fast verflküchtigendes Schlagzeug;
Waters,gelegentlich fast zu nah an den Vorlagen,verwaltet gewissenhaft den originalen Gabriel.Ansonsten: ein Ohrwurm nach dem anderen.Das Schwergewicht liegt beim jungen Faurè,und das Projekt ruft nach Fortsetzung.Wie sich Faurès bemerkenswerte,fragile und durchsichtige Kammermusik in dem auflössen liesse, was im Jazz „Interplay“ heisst,wäre auch noch zu erforschen.Freuen wir uns über den Anfang.Er ist ein Glücksfall,mehr als die Ausbeutung einer weit hergesuchten Antiquität.“

 

FREIBURGER NACHRICHTEN
Georg Modestin 1999
„Gabiel Fauré:Klassiker neu eingekleidet"

........Das Treya Quartet hat dem Altmeister Gabriel Fauré ein ganzes Album ge-widmet,auf welchem seine Kompositionen in behutsamer Weise in das Idiom des Jazz übertragen worden sind.Einen besonderen Anteil am Gelingen des Experi-ments haben der aus Australien stammende Peter Waters-sein delikater Anschlag verrät den klassischen Hintergrund-sowie der in Bern ansässige deutsche Schlag-zeuger Gilbert Paeffgen,die bei den Arrangements federführend waren.
Zusammen mit dem niederländischen Bassisten Tony Overwater sowie dem ital-ienischen Trompeter Paolo Fresu erwecken sie die Vorlagen zu neuem Leben,das von getragener Elegik geprägt ist.Dabei verhindert die sparsame Linienführung, dass die auf unerreichbare Ziele gerichtete Sehnsuchtspoesie in kitschiges Selb-stmitleid umschlägt.Gleichzeitig sorgt die unterschwellige rhythmische Spannung dafür,dass trotz gemächlicher Tempi keine zähflüssige Sentimentalität aufkommt. Die CD überzeugt durch die Aesthetik der Einfachheit,die auch den Mut zur Stille beinhaltet.
Damit der Live Auftritt unter diesen Vorzeichen nicht allzu vergeistigt ausfällt, wurde das Fauré-Programm in der Spirale durch Nummern der Band-mitglieder aufgelockert,in denen auch schon mal vergleichseise deftiger Funk zu hören war. Dieser färbte dann mit zunehmender Dauer auch auf den ehrwürdigen Franzosen ab,so dass dessen Melodien gegen Konzertende einige ebenso erfrischende wie unerwartete Wendungen nahmen.“

 

ST.GALLER TAGBLATT
Bettina Kugler 1999
„Traumhafte Jazzimpressionen"

.........“CrossOver“ lautet üblicherweise das Zauberwort solcher Vereinnahmungen „klassischer“Musik durch Künstler der Unterhaltungsbranche und umgekehrt.Weil sich jedoch Paolo Fresu (Trompete/Flügelhorn),Tony Overwater (Bass),Gilbert Paeffgen (Drums) und Peter Waters (Flügel) keineswegs mit musikalischem Enter-tainment auf der Basis ernstzumehmenden Materials zufrieden geben,hat ihr Ex-periment mit konversationstauglichem „Play Fauré“ wenig zu tun.
Faurè wird hier weder weich gespült noch gegen den Strich gebürstet,sondern in atmosphärischen Balladen und leichtfüssigen Liedarrangements nach seinen ver-borgenen Geheimnissen befragt. Sie kommen ihnen auch in den eingestreuten Kompositionen des sanftmütigen Sarden Paolo Fresu auf die Spur,Stücken voll Poesie,in denen die Seelenverwandschaft mit dem melodiesüchtigen Franzosen spürbar wird.
Ob Metamorphosen oder Traumwege : in der gedämpften Trompete,im sanften Puls des Basses,den hellen Geistesblitzen auf der Tastatur des Flügels spiegeln sich die musikalischen Visionen des impressionistischen Ahnherren und seines zeitgenössischen Erben. Das Schlagzeug wird bei Gilbert Paeffgen zum behut-samen Streich(el)-Instrument und fügt sich bestens ins schwebende Klangbild ein.
Vom „Krautrocker“ hat sich der in Bern lebende Würzburger damit zum rhyth-mischen Pointillisten gewandelt.Treyas vorbeiziehende Klangbilder und Jazz-impressionen „Apres un rève“ sind nicht schwarzweiss,sondern in jenen Pastell-tönen koloriert,die Faurè zart in die Musikgeschichte getupft hat.“

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GILBERT PAEFFGEN / JOE MC HUGH

FACTS
Okt. 1996 Bänz Friedli

Neuer Folk
Wer Grenzen überschreitet,ohne in Allerweltsbeliebigkeitabzugleiten,dem gelingt Weltmusik.
Aus verschiedenen Einflüssen schaffen der Percussionist Gilbert Paeffgen und der Flötist und Uilean Pipe Spieler Joe Mc Hugh eine schöne Identität.Fast zu schön, zu luftig lässt sich zwar ihre Volksmusik an,doch dann erden Miss- und Zwischen-töne das Spiel mit Hackbrett,Pipes und Fellen,verleiht ein Kontrastieren der Kult-uren Spannung: Ein bretonisch-irisches Gemisch zeigt Ursprünge auf,indem es Kontinent und Inseln verbindet,der deutsche Wahlberner Gilbert Paeffgen stellt eine schweizerisch-schottische Achse zwischen Jodel und Dudelsack her,und die irische Gastsängerin Shirley Grimes erinnert in „Farewell,Farewell“ daran,dass sie die schönste Stimme der Schweiz besitzt.

 

FOLKSBLATT
Okt. 1996 Frank Jagusch

Zwei verschiedene Instrumentalisten aus verschiedenen Ecken Europas haben sich zusammengefunden.(....) Ihre Musik ist meist an die Keltische Tradition angelehnt,wobei sich das Hacknbrett als ein Instrument mit grösserer Klangvielfalt und Ausdrucksstärke als die Keltische Harfe erweist.Es ist schon erstaunlich,wie ein urschweizerisches Stück wie der „Berner Jodel“ nahtlos in den Kulturkreis dieser „Musique Folklorique Imaginaire“ einfliesst.Neben Traditionals sind auch viele Eigenkompositionen beider Musiker zu hören.

 

FREIBURGER NACHRICHTEN

Hackbrett et cornemuse pour une reivention totale du folk Ce que le hackbrett, cette planche a cordes appenzelloise qui se joue à l`horizontale avec des bag-uettes a de commun avec la cornemuse,cèst de faire chanter le coeur des amateurs de musique folklorique,et Dieu sait sìls sont nombreux.Quant au coeur de Gilbert Paeffgen et de Joe Mc Hugh,il vibrent à lùnisson pour ce quìls nomment une „sorte de musique folklorique imaginaire“ dont ils sont les createurs.
En effet ,en melangeant les sons de divers instruments folkloriques,ils ont su trouver un style original plein d`audace qui leur est tout a fait propre. Malgré des parcours differents,c`est gràce à leur amour pour la musique folklorique qu`ils se sont trouvés réunis.Joe Mc Hugh,lui,a gagné aà dixhuit ans le prix du meilleur joueur de „pipe“,c`est-a-dire de cornemuse,de toute l`Irlande.Cette distinction et sa réputation ont contribue à lui assurer des collaborations avec entre Antonio Breschi et Slua Nua.Quant a Gilbert Paeffgen,il s`est dirigé trés tot vers les percussions,ce qui lui a valu de jouer avec L`inénarrable trio Aventure Dupont.

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DEL FERRO / OVERWATER / PAEFFGEN

FULDAER ZEITUNG
Rainer Ruhl 15.11.1999

„Avantgardistischer Jazz Das Del Ferro - Overwater -Paeffgen -Trio trat mit Klavier,Bass und Schlagzeug in der klassischen Jazzbesetzung an.Was allerdings beim Konzert im gut besuchten Cafe Flamme geboten wurde,war alles andere als „klassisch“.Die Themen gebärdeten sich zwar im herkömmlichen Stil des Cool Jazz oder Modern Style,aber der Gesamtklang,der harmonische und rhythmische Be-reich wurden derart spartanisch behandelt,dass Grenzbereiche zur Neuen Musik und „Neoklassizistisches“ zusammen genommen eine faszimierende Spielweise des avantgardistischen Jazz betraten. Da gab es , bei aller virtuosen Beherrschung der Instrumente, keine Soli mit Glitter und Glamour.Alles war eingebunden in einen homogenen,fein aufeinander abgestimmten Gruppensound.Viel Gespür für lyrisch-en Tiefgang, mit einem Hauch von Melancholie,kennzeichnete die Eigenkomposit-ionen des Trios,das vor zwei Jahren die Fuldaer Jazzfreunde im Kulturkeller schon einmal begeistert hatte.
Konsequent aufgebaute,grosse Spannungsbögen weitab vom herkömmlichen Swing oder Drive wurden sensibel gestaltet.“September“,“De Zeven Zwergen“
(mit einem komplexen Siebenachteltakt als Grundlage)oder die vielschichtige „Ballade X“ demonstrierten das breite Spektrum,innerhalb dessen sich das Del Ferro-Overwater-Paeffgen-Trio bewegt.
Klanglich experimentelle Felder,“gebrochene“ Melodik oder Ostinati mit leichten Verschiebungen (mit einem Hauch asiatischer Heterophonie) sorgten für prickeln-de Momente. Das war - mitunter auch „romantische“ Sphären streiffend-lebend-iger, abwechslungsreicher Jazz.Stilisierte Waltzer-oder Tangothematik,den Swing immer als distanziertes Brechungsmittel gebrauchend, malerische Balladen und „knochentrockene“ Themen als Improvisationsfundus wechselten einander ab; nicht spektakulär,nicht Effekte haschend,aber dennoch intensive Wirkung erziel-end.
Solch spartanischer und gleichzeitig temperamentvoller Jazz faszinierte das Publikum,das sichtlich ergriffen nach fast jedem Takt und und nach (wenigen )Soli reichen Applaus spendete.

BASLER ZEITUNG
Christian Fink 19.4.1998

„Meditative Wohltat,Labsal für die Seele Früher,zehn Jahre lang,experimntierte er zusammen mit seinen Musikerkollegen Bänz Oester und Vinz Vonlanthen mit der Formation „Aventure Dupont“.
Doch diese Abenteuer sind längst (helvetische) Musikgeschichte.Seit vier Jahren ist der Drummer Gilbert Paeffgen nämlich (nebst anderen Projekten) hauptsächlich daran, zusammen mit zwei holländischen Musikern,dem Pianisten Mike del Ferro und dem Bassisten Tony Overwater ,die Bandbreite der Jazztradition auszuloten, wobei nicht bis in die Dixie- und New Orleans-Epoche zurückgegriffen,sondern im wesentlichen der Bereich des Modern Jazz an die Hand genommen wird. Das ist an sich nichts Aussewrgewöhnliches und wird von zahllosen Formationen getan. Beim Trio Del Ferro-Overwater-Paeffgen handelt es sich jedoch um den Versuch, die Kompositionen mit ausgesparten Mitteln auf das Wesentliche zu reduzieren. Dabei entsteht ein äusserst fragiler,gleichsam verdichteter Sound,das quasi offengelegte feine Gerüst der Kompositionen-die meisten stammen aus der Feder der Bandmitglieder-in den Vordergrund zu rücken :Gearbeitet wird mit viel Gespür für lyrischen Tiefgang;die Melancholie ist stet Begleiterin der Klangaufbauten;die Sicht der drei Musiker bzw. ihre Haltung ist intraspektiv;Effekthaschereien sind ebensowenig ein Thema wie laute,vordergründige Klangsequenzen.Und : Bei der Arbeit von Del Ferro,Overwater und Paeffgen sticht die Absicht zur homogenen Klangwirkung hervor. Auch solistische Einlagen wirken nie losgelöst vom Gruppen-verband.
Die Kompositionen des Trios,die mehrheitlich im Bereich kühler,gleichzeitig malerischer Balladen angesiedelt sind,zwischenzeitlich jedoch auch mit Drive gebrochen werden,bedienen sich verschiedener Stile.Sie greifen auf den Waltzer ebenso zurück wie auf den Tango,sie lassen ein Faible für die klassische Musik erkennen und haben schliesslich im Bop ein Feld,in dem sich einiges aufarbeiten lässt.
Dies alles ist wenig spektakulär.Doch der Sound des Trios ist angesichts der mannigfachen Attacken,die im Aether auf unseren Hörsinn einwirken,eine meditative Wohltat,gleichsam Labsal für die Seele.“

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