HACKBRETTPLUS

GILBERT PAEFFGEN TRIO

GILBERT PAEFFGEN

 
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".....Spannend an Paeffgen`s Arbeit ist,dass er ein uraltes Instrument einer jungen Generation wieder nahe bringt...."  DER WESTALLGAEUER  24.1.2007

"...vor vollem Haus verzauberte er das Publikum:Folkloristische Harmonien wurden immer wieder von leisen Zwischentönen und anspruchsvollen Rhythmusfolgen durchbrochen...."  Elisabeth Hasler "SCHAFFHAUSER AZ"

   
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"...in the end the players provide a stimulating program-it`s not always "jazz",but it`s tuneful and pleasurable..." 
Grego Applegard Edwards "CADENCE"

"....sensible Empathie und originelle Substanz...."
Tobias Böcker "JAZZPODIUM"

".....was Paeffgen`s Trio nicht zuletzt auszeichnet,ist ein Schwebezustand zwischen
folkloristisch gefaerbter Gelassenheit und urbaner Getriebenheit,die sich in einem reichen Spektrum zündelnder Grooves manfestiert...."
Tom Gsteiger "DER BUND"

"....Eine ganz besondere Note erhalten seine Auftritte auch durch das Hackbrett,sein 2.Instrument neben den Drums:den "Hammered Dulcimer" wie das Instrument auf Englisch heisst,setzt Paeffgen in seinem Trio sehr lautmalerische ein,unerhört groovig,repetitiv,minimalistisch gar." Klaus Bonanomi "ENSUITE"

"....Das Paeffgen Trio gehört mit seinem sensiblen,impulsiven,gleichzeitig
feinnervigen Bandsound eindeutig zu den hörenswerten Entdeckungen..."
Christoph Dömges "KULTUR EXTRA" September 2008

"...unverwechselbar und spannend..."
"ST.GALLER TAGBLATT"

"...Paeffgen spielt auf dem Schlagzeug und trommelt auf dem Hackbrett,ein Meister der leisen,aber starken Dynamik.."
Baenz Friedli "FACTS"

"....Die Musik des Trios ist eine wunderbar lyrische und transparente "Folklore Imaginaire",die nicht nur Jazzfans anspricht..."
Pirmin Bossart "NEUE LUZERNER ZEITUNG"

"....Diese Musik heischt nicht um Aufmerksamkeit,sie entführt das Bewusstsein..."
Urs Bruderer "BERNER ZEITUNG"

"...una novidad en nuestros escenarios de las dejan huella..."
Mingus B. Formentor "LA VANGUARDIA"

"...Diese bodenstaendige Musik zeigte unverwechselbare Improvisationsansaetze,kombinierte zwanglos liedhafte Kurzmelodien mit Minimal Patterns,schuf expressionistische Sphärenmusik..."
"EMSDETTENER VOLKSZEITUNG"

   
 

HASLER PAEFFGEN BERGER

Hochkonzentrierte Zukunftsmusik

Deutsch-schweizerisches Ensemble kombiniert Jazz und globale Musikkulturen

Was soll denn das? Jetzt kratzen und schaben, rumpeln und knarzen, flirren und fiebern die schon wieder so neumodern im Café Museum in Passau. Was erlauben die sich?
Eine extra Erlaubnis braucht die deutsch-schweizerische Kooperation aus Karl Berger, Werner Hasler und Gilbert Paeffgen am Sonntagabend für ihre intensive Klangforschung wohl nicht. Sie nehmen sich einfach eine Freiheit, die eigentlich jedem zusteht, und treiben ihr Ding gezielt immer weiter voran, ein „Ding“, das für Berger (Vibrafon) und Paeffgen (Schlagzeug) schon seit Jahrzehnten läuft. Mit dem Trompeter Werner Hasler, der nebenbei noch Notebook, Mischpult und ein sogenanntes Chaos-Pad bedient, verbinden sie nun die disparatesten Töne und Rhythmen zu einem offen strukturierten, organisch-technischen Klangkörper, der quer zu allen gewöhnlichen Musikerfahrungen steht, der die Einflüsse der drei Musiker aus unzähligen globalen Musikkulturen, freier Musikszene und Jazz völlig neu kombiniert.
Für den Zuhörer erschließen sich die Regeln und inneren Abläufe einer solchen Musik natürlich nicht unmittelbar. Umso spannender wird es, wenn die Musiker nach relativ unübersichtlichen Abschnitten plötzlich punktgenau zusammenspielen und sich ein Stück gleichsam im Rückblick als Einheit zu erkennen gibt. Das macht neugierig auf mehr. Immer deutlicher treten Motive von Haslers präsenter und zugleich nachdenklicher Trompete oder von Paeffgens wuchtigem, exaktem Trommeln hervor. Dazwischen skizziert Berger ganz seriös flirrende Klangrätsel und oktavierte Abstiege. Da spielt sich im Hintergrund ein Elektrosound mit der Raumfrequenz des Kellergewölbes - es dröhnt und wummert, ohne auch nur ein bisschen laut zu sein. Es hat Rhythmus. Genau dosiert taucht ein Synthesizer-Sound auf, der einfach nur schön ist, oder eine kleine, seltsam karnevaleske Trompetenschleife. Schade, dass das Material, das sie mit diesen Live-Auftritten für die kommende Aufnahme 2010 erproben, nach einer Stunde mit acht Stücken schon erschöpft ist.
Andererseits nimmt man aus dieser dichten, hochkonzentrierten Zukunftsmusik derartig viele Eindrücke mit, dass sie sich Tage später noch im Gehirn auf unerwartete Weise entfalten können. Dieses Risiko muss man leider eingehen. Frank Müller
Passauer Neue Presse 16.12.2009:

   
 
ESCHEN - Zum letzten Konzert in diesem Jahr lud Karl Gassner in die Tangente. Die Musik des Trios war von einem Aufenthalt in den arabischen Ländern geprägt.
Werner Hasler, Karl Berger und Gilbert Paeffgen vereinen mehrere akkustische Welten in sich. Mit Unterstützung der Liechtensteiner Kulturförderung konnte Werner Hasler das orientalische Maquam studieren und fand in Karl Berger und Gilbert Paeffgen die idealen Partner. Berger hat sich seit vielen Jahren mit der Musik der verschiedenen Kontinente auseinandergesetzt und versteht sehr eindringlich, aber auch reduziert zu improvisieren. Gilbert Paeffgen ist von afrikanischen und keltischen Rhythmen inspiriert. Er pflegt ein überaus sortiertes Schlagzeug und entwickelt eine riesige Klangpalette. Er überdeckt zeitweise seine Drums mit einer Decke und entlockt ihnen dumpfe Klangfarben.
Werner Hasler hat für sich eine besondere Klangpalette entwickelt, er bläst nicht nur seine Trompete, er scheint sich mit ihr mitteilen zu wollen. Die gespielten Kompositionen basieren auf Skalen aus Obertonstrukturen, Tonleitern und Klangwelten wie aus der orientalischen Maquammusik und den Naturhörnern aus der Alpenregion. In der arabischen und islamischen Musik bezeichnet Maquam bestimmte Tonleitern, mit denen jeweils unterschiedliche emotionale Gehalte verbunden werden. Maquam ist dem antiken Nomos und dem indischen Raga verwandt. Werner Hasler verwendet für seine Musik auch elektronische Hilfsmittel, Bits und Bytes spielen zeitweise eine wichtige, aber nicht bestimmende Rolle. Karl Berger ist der ruhende Pol in diesem Trio, seine Schläge am Vibraphon kommen exakt, haarscharf und scheinbar beliebig. Tatsache ist, dass sich der Altmeister an seine Notation hält und immer wieder zum Piano wechselt. Gilbert Paeffgen ist ein grosser Meister seiner Kunst. An seinen
Drums scheint er in eine andere Welt zu versinken, sein Variantenreichtum ist unerreichbar. Eine Reise mit Paeffgen führt zu überraschenden Klangerlebnissen. nicht nur das Hören, vielmehr das Zuschauen bringt jeden Augenblick neue Eindrücke und Erlebnisse. Neue akustische Welten öffnen sich, man lässt sich gemütlich zurücksinken, um in seinen Rhythmen zu verweilen. Die drei Musiker vereinnahmen ihr Publikum zur Gänze.

Liechtensteiner Volksblatt 13.12.2009
   
 

Jazz hoch drei

Fast beiläufig schütteln sie ihr Können aus dem Ärmel und sind doch hochkonzentriert bei der Sache. Gilbert Paeffgen am Schlagzeug, inspiriert von keltischen und afrikanischen Rhythmen, punktgenau. Nie zu laut, präsent und fesselnd. Werner Hasler an der Trompete, leidenschaftlich und doch ausgeglichen gibt er dem Trio die richtige Dosis an Bindung, fast wie ein Flechtwerk scheint sein Spiel.
Und schließlich Karl Berger an Vibraphon und Piano, der Derwisch der Truppe. Mit weit über 70 Jahren sprüht er vor jugendlichem Charme, oft sehr minimalistisch, verspielt in seinem musikalischen Ausdruck verfügt er über die Fähigkeit, seine Freude am Jazz ohne Umwege ins Publikum zu schicken. Und die kommt an. Und wie!
Hallertau Info 12.12.2009

   
   
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  «SAITENPROFIL» - 06. 02. 2007 Download (PDF) Link
   
  Gilbert Paeffgen - Joran

Mit Joran bezeichnet man einen aus Westen bis Nordwesten wehenden kalten Bergwind am Südosthang des Juragebirges (Schweiz). Dieser Wind tritt im Winter vor allem im Zusammenhang mit Kaltfronten auf, die den Gebirgszug überqueren. Im Sommer wird er nicht selten von lokalen Gewitterherden hervorgerufen, deren kalte Downdrafts beschleunigt die Hänge hinabgleiten. Quelle: http://www.top-wetter.de/lexikon/j/joran.htm
Gilbert Paeffgen hat den Titel seiner CD "Joran" vortrefflich ausgesucht. Das traditionelle Appenzeller Hackbrettspiel trifft auf Einflüsse aus Westen und Norden, auf moderne Einflüsse der Jazz- und Weltmusik. Und die "Downdrafts", die dabei entstehen, lassen den Zuhörer in eine tolle Welt der Hackbrettmusik eintauchen.
Dabei sind neben zahlreichen Soloimprovisationen auch drei Ensemblestücke auf der CD veröffentlicht: "Eine kleine Entscheidung" und "Golden Wings" sind tolle Kompositionen mit Gesang und Drum&Bass-Loops und "Rondelle" ist eine Aufnahme mit dem Jazz-Ensemble von Gilbert Paeffgen. Dadurch ist für Abwechslung gesorgt, wobei die Solo-Titel selbst keine Langeweile aufkommen lassen. Dafür ist das Hackbrettspiel des gelernten Schlagzeugers einfach zu spannend. Zwar bestehen die Stücke oft nur aus wiederkehrenden Patterns, doch die sind oft harmonisch und rhythmisch so raffiniert, dass sie einen fesseln. Erwähnt sei hier nur Titel 7 "Taiphoon", ein sehr rhythmisches Stück und Titel 8 "Cloches" ein sehr sphärisches Stück.
Auch als eingefleischter Fan des Salzburger Hackbretts und dessen Klangs, bin ich von dieser CD schwer beeindruckt, zeigt sie mir doch ein ganz neues Klangspektrum des schweizerischen Pendants auf. Wieder ein Muss für jede gut sortierte Hackbrettmusik-CD-Sammlung. Volksmusikfreunde sollten aber die Vorsicht walten lassen, doch zum "Experimentieren" mit Neuem, wäre "Joran" sicher geeignet.
   
  «BERNER ZEITUNG» - 04.07.2005 - Artikel von Ulrich Steinmetzger Download (PDF)
   
  JOURNALISMUS - nachrichten von heute - 26. 04. 2005 Link