g i l b e r t   p a e f f g e n   t r i o

 

 

GILBERT PAEFFGEN TRIO

GILBERT PAEFFGEN -DRUMS / HACKBRETT
OLI KUSTER - PIANO / HARMONIUM
URBAN LIENERT - ELECTRIC / ACOUSTIC BASS

Gilbert Paeffgen plays drums and hammered dulcimer.
The German expat and Swiss resident puts together this trio outing,which is not
your typical piano trio date.

Additionally to the drums Paeffgen plays the Hammered Dulcimer(a very old instrument in the world`s history):
sort of an autoharp without the auto,played with hammerlike plectrums.
The invading barbarians may well have brought it to Europe,where eventually it
became the piano of today.

He sounds good: there is a burning momentum that develops with all three hitting it and going forward with infectious intensity.
Paeffgen`s compositons feature in his trio rhythmically active heads,odd grooves,vaguely folkish ingredients,lively ostinatos on drums and bass,modern solos,where everyone is or is not in synch.

All this has a singular quality which bursts out with confidence and cockiness.
Or as written in one of the critics:
"....in the end the players provide a stimulating program-it`s not always "jazz",but it`s tuneful and pleasurable.."

go to top
Top
  Trance ... Tanz ... Traum

Seit einigen Jahren spuckt die Jazzmaschinerie ein Klaviertrio nach dem anderen aus. Nur wenige dieser Formationen verfügen über die Mischung aus handwerklichem Feinschliff und visionärem Ideenreichtum, die es braucht, um sich vom “courant normal” abzuheben. Das Gilbert Paeffgen Trio ist eine dieser raren magischen Dreieckskonstellationen: magistrale Musiker, die nicht ihr Ego in den Vordergrund stellen, sondern mit vereinten Kräften und maximaler Empathie ein einzigartiges Trio-Konzept hegen und pflegen. Dass auf dem letzten neuen Album «Stolp» nur gerade zwei Fremdkompositionen - ein selten gespieltes Stück von Charles Mingus und ein Volkslied aus Lappland - auftauchen, ist kein Zufall.

Paeffgen agiert als gleichermassen sensibler und impulsiver “Primus inter pares”. Er prägt den wunderbar transparenten Bandsound nicht nur durch sein ausserordentlich feinnerviges und vielfarbiges Schlagzeugspiel, sondern natürlich auch durch die hypnotischen Tonkaskaden, die er dem Hackbrett entlockt - nicht selten verschmelzen Klavier und Hackbrett zu irisierenden Klangflächen. Hier sind keine Jazzpuristen am Werk, sondern weltoffene Musiker, in deren Schaffen sich Forschungsdrang und Formbewusstsein die Waage halten.
Mit dem verhalten wirkenden,aber zielsicher agierenden Oli Kuster am Piano und Harmonium sowie dem Bassisten Urban Lienert hat er zwei Musiker dabei,die mit Klarheit und Ueberblick für einen Schwebezustand zwischen Trance und Traum und Tanz sorgen.

Von der enorm facettenreichen Musik dieses Trios, das Originalität zum Glück nicht mit Effekthascherei verwechselt, wird man hingerissen und mitgerissen - mal wähnt man sich in einer rätselhaften Traumspirale, mal in einem Schnellzug ohne Notbremse. Man weiss nicht, was man mehr bewundern soll: Den trickreichen Umgang mit vertrackten Grooves, die klangmalerische Raffinesse oder das traumwandlerische Zusammenspiel.

 

 

go to top
Top